Aktion gegen den Mobilfunkmast

Interessengemeinschaft gegen den Mobilfunkmast im Steendammswisch 40


 

Was ist passiert?

Sie haben es vielleicht bereits im Niendorfer Wochenblatt vom 26. Juni 2008 gelesen: der Mobilfunkbetreiber O2 hat im Steendammswisch 40, mitten in einem Wohngebiet, das vor allem von Familien mit Kindern bewohnt wird, einen Mobilfunkmast errichtet. Das Ganze geschah in einer Nacht- und Nebelaktion, ohne die Mieter und direkten Nachbarn vorab zu informieren.

 

Warum ist das ein Problem?

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen können die Strahlen, dievon solchen Anlagen ausgehen, im größeren Umkreis die Gesundheit von Mensch und Tier erheblich gefährden. Schon ab einer Belastung von 10 µW/m2 sind Veränderungen an organischen Zellen nachweisbar. Die in Deutschland gültigen Grenzwerte für Strahlung die durch UMTS Mobilfunkanlagen verursacht wird liegen bei 10 000 000 µW/m2. Informationen zu durchgeführten Studien können Sie im Internet unter www.buergerwelle.de und www.der-mast-muss-weg.de bekommen.

 

Was fordern wir?

Wir, die Anwohner, wehren uns mit zahlreichen Aktivitäten gegen die Installation und Inbetriebnahme der Anlage und haben eine Interessengemeinschaft gegründet. Unsere Forderungen sind:

- Der Mobilfunkmast im Steendammswisch 40 muss weg. Der Besitzer muss die Mietverträge mit O2 kündigen, die Stadt Hamburg ihre Ausnahmegenehmigung zurückziehen.

- In Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung muss die Stadt Hamburg Vorsorgemaßnahmen treffen:

a. Überprüfung der Strahlenwerte aller bereits in Wohngebieten aufgestellten Sendeanlagen durch unabhängige Institute

b. Absenkung der Strahlenwerte und ggf. Abschaltung von Sendeanlagen

c. Einhaltung von Sicherheitsabständen in sensiblen Bereichen wie Wohngebieten, Kindergärten, Tagesmüttern, Schulen, Krankenhäusern, Seniorenheimen

d. Einbeziehung der betroffenen Anwohner und Bürgerinitiativen bei allen Maßnahmen

- Baustopp für neue Sendeanlagen bis zum Abschluss einer verbindlichen Vereinbarung zwischen der Stadt Hamburg und den Netzbetreibern, in der Sicherheitsstandards festgelegt sind.

 

Wie können Sie uns unterstützen?

Die INTERESSENGEMEINSCHAFT GEGEN DEN MOBILFUNKMAST STEENDAMMSWISCH 40 hat eine Unterschriftenaktion gestartet. Mit Ihrer Teilnahme unterstützen Sie unsere Forderungen. Wir suchen Kontakte zu Einrichtungen oder Personen, die Erfahrungen in vergleichbaren Fällen gemacht haben. Sind Ihnen Fälle bekannt, in denen die Demontage bzw. Versetzung von Mobilfunksendern erreicht wurde?
Ideen und Hilfestellungen aller Art sind uns natürlich ebenfalls willkommen.

 

Werden Sie selbst aktiv!

Nur durch politischen Druck von vielen und Reaktionen von uns Verbrauchern auf Mobilfunkbetreiber wie O2, können wir was erreichen. Schreiben Sie Briefe und beschweren sich, wir unterstützen Sie hierbei gerne.

Und denken Sie bitte auch daran:

Der nächste Mobilfunkmast könnte neben Ihrem Haus stehen

E-Mail: O2goHome@hamburg.de